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Drei-Sterne-Wanderungen

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13-17 km

Als kleine Hommage an Theodor Fontane sind die Kurzbeschreibungen im Geiste seiner Sprache gehalten. 

Von Menz nach Neuglobsow - Am Stechlinsee

13,9 km    Wanderzeit: 3:37 h

Start: Bushaltestelle: Menz, Am Friedensplatz 

Rückfahrt: Bushaltestelle Neuglobsow

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"Da lag er vor uns, der buchtenreiche See, geheimnisvoll, einem Stummen gleich, den es zu sprechen drängt." *     (Theodor Fontane)


Dein Weg beginnt am Roofensee, sein Wasser klar, sein Ufer von sanfter Stimmung getragen. Wer hier geht, verliert sich ins Träumen. Am Ende ein stilles Moor, und weiter zum Großen Stechlin ein alter Steinweg – wie aus der Zeit gefallen.
Eine Rast in der Fischbude sei dir empfohlen, bevor der große See dich in seinen Bann zieht. Unten am Wasser gehst du entlang, bis der Pfad sich dreht und hebt, als wolle er noch einmal den See grüßen, bevor er dich, ausklingend, nach Neuglobsow entlässt. Was braucht die Seele mehr?

+ Viele Badestellen am Roofensee entlang.
+ Nach 9,2 km - sehr guter Fischimbiss mit schönen Sitzbänken am See.
+ Nach 10,8 km - Badestellen am Stechlinsee.
+ Gutes Zeitfenster zwischen Ankunft und Abfahrt fürs Wandern+Pause (Achtsamkeit beim Timing nach der Fischbude: Nutze die aktuelle komoot-Anzeige der restlichen Wanderzeit)

* Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg.
Erster Teil: Die Grafschaft Ruppin – Kapitel „Die Menzer Forst und der Große Stechlin“.

Von Lobetal nach Wandlitzsee

14,6 km    Wanderzeit: 3:47 h

Start: Bushaltestelle: Lobetal, Kirche    Rückfahrt: Bahnhof Wandlitzsee

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Kühl und schattig träumt der Mechsee im stillen Tal. Ein Weideweg zieht sich durch das breite Upstallfließ und ein paar Kühe grasen träumerisch. Bald biegst du ein, scharf rechts, in geheimnisvollen Urwald, der dich verschlingt in grünes Schweigen.

Der Pfad aber lichtet sich, gleitet sanft am Hellseeufer, führt dich durch Lanke, am Obersee vorbei, bis der Liepnitzsee vor dir liegt – klar, wie aus Glas gegossen. Nur im Sommer, wenn Badegäste sein kühles Wasser suchen, weicht die tiefe Einsamkeit einem kurzen, heiteren Gewoge.
Vier kleine Seen folgen noch, wie Perlen aufgereiht, und so rundet sich die stille Kette zu acht Wassern, von denen nur eines im Sommer wirklich erwacht.

+ Erste schöne Badestelle im Mechsee nach 380 Meter
+ Nach 7 km Einkehrmöglichkeit im Restaurant Seeschloß bei Lanke
+ Nach 7,3 km Bademöglichkeit im Obersee
+ In Wandlitzsee befindet sich vor dem Bahnhof das Café/Bäckerei Franke
+ Falls du im Liepnitzsee baden möchtest: Nach 9,5 km die Straße geradeaus und nach 300 m beim Parkplatz rechts abbiegen. Den Süduferweg und danach bis zum Bahnhof Wandlitz laufen und von da zurückfahren.
+ Es gibt Bahnhof Wandlitzsee und Bahnhof Wandlitz - nicht verwechseln!

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Von Karow nach Schönwalde

15,2 km    Wanderzeit: 3:52 h

Start: Bahnhof: Karow 

Rückfahrt: Bahnhof Schönwalde

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„Hie und da wächst ein weniges von Schilf und Binsen auf, aber kein Kahn zieht seine Furchen …“ *

Durch die stille Welt der Karower Teiche nähert sich dein Weggefährte: 
der Lietzengraben.
Er zieht mit dir gemächlich zwischen Weiden, auf denen Hochlandrinder und dunkle Wasserbüffel grasen. Ein nicht enden wollendes Feuchtgebiet breitet sich aus – mit Schilf, Röhricht und dem ganzen vogelstimmigen Leben, das dazu gehört.

Dein Weg führt dich über vergessene Rieselfelder, von der Natur neu geordnet und in wilder Schönheit zurückerobert.

Schließlich trittst du aus dem Schatten und der Gorinsee funkelt im Licht. Noch ein sanfter Waldweg – und der Bahnhof Schönwalde ist nahe.

- Enthält ein Wegstück in dem Hunde nicht erlaubt sind.
+ Nach 11,4 km: Gasthaus Am Gorinsee (Wildgerichte, auch im Winter schöne Sitzplätze mit Blick).
+ Baden im Gorinsee möglich.
- Am Gorinsee wird’s im Sommer richtig voll. 300 m nach dem großen Badestrand kommt noch ein kleinerer ruhigerer Strand im Wald.

* Fontane, Theodor: Der Stechlin. Berlin: S. Fischer Verlag, 1899.

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Von Löwenberg (Mark) nach Bergsdorf

14 km    Wanderzeit: 3:38 h

Start: Bahnhof Löwenberg    Rückfahrt: Bahnhof Bergsdorf

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Du tauchst ein in eine kühle Senke und der Mischwald nimmt dich in sein Reich. Bald schimmert der Kleine Lankesee – smaragdgrün, als hätte der Wald sich selbst einen Edelstein geschenkt.
Am Großen Lankesee, das Seehaus von Schloss Liebenberg grüßt durch die Bäume, lohnt sich ein Abstecher nach oben: Skulpturen stimmen still und ziemlich grübelnd.
Erst wenn du das tiefe Grün zum zweiten mal verlässt und über weite Wiesenlandschaft streifst, liegt Bergsdorf vor dir, ein paar lange Straßenzüge noch, am Bahndamm klingt er schon, der leise Schlussakkord.

+ Traumhafte Badestellen rund um den Kleinen Lankesee nach 3,5 km.
+ Weitere Badestellen am Großen Lankesee nach ca. 8,4 km.
+ Viele Wanderwege kreuzen sich und so gibt es zahlreiche Abkürzungsmöglichkeiten.
+ Bäckerei in Bergsdorf

- Der Weg von Bergsdorf bis zum Bahnhof zieht sich etwas hin. Dies mit einplanen.

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Von Erkner nach Schmöckwitz - Zum Oder-Spree-Kanal

14,3 km    Wanderzeit: 3:38 h

Start: Bahnhof Erkner 

Rückfahrt: Tramhaltestelle: Alt-Schmöckwitz

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Gleich einer geheime Pforte lockt dich ein Holzrahmen aus dem lärmenden Erkner in eine andere Welt.
Der Brettersche Graben wurde im 18. Jahrhundert den Wiesen entrissen, um sie zu entwässern. Schilfumflüstert und von Bäumen gesäumt, begleitet er dich zur gemächlichen Spree.
Durch den widerspenstig, verwachsenen Spreewaldpfad zieht es dich gegen den Strom zur Straße nach Neu-Zittau.
Weite Spreewaldwiesen breiten sich aus, ein grün überwachsener Berg mit geheimen Inhalt erscheint. Jetzt läufst du einen Waldweg, der dich mit vielgestaltigen Lichtungen in seinem Bann hält.
Am Oder-Spree-Kanal dann ein Paukenschlag – Wasser und Licht tanzen wie im Rausch zusammen und wärmen selbst das kühlste Gemüt.
Ein Uferweg zum Großen Seddinsee zögert die Stimmung noch etwas hinaus, bis in Schmöckwitz die Straßenbahn wartet und die Tour mit leiser Glocke beendet.

​+ Nach 13 km gibt es einige versteckte Badestellen.
+ Einkehrmöglichkeit nach 13,6 km im Schiffrestaurant Strandlust.

- Zwischen km 3,8 – km 5,5  Radweg neben einer befahrenen Straße.
- Das letzte Drittel ist am Sonntag recht frequentiert. (Sonntagsspaziergänger)

Von Criewen nach Stolpe - Unteres Odertal

16,4 km    Wanderzeit: 4:13 h

Start: Bushaltestelle Criewen, Nationalparkzentrum   
Rückfahrt: Bushaltestelle Stolpe (Oder), Mitte

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„Wie ein Bottich liegt diese da, durchströmt von drei Wasserarmen: der Faulen, Alten und Neuen Oder, und eingedämmt von Bergen hüben und drüben ... Meilenweit nur Wiesen; ... nur grüne Fläche; dazwischen einige Kropfweiden; mal auch ein Kahn, der über diesen oder jenen Arm der Oder hingleitet, dann und wann ein mit Heu beladenes Fuhrwerk oder ein Ziegeldach, dessen helles Rot wie ein Lichtpunkt auf dem Bilde steht.“  *

Vom verträumten Lenné-Park hebt sich der Weg der Auenblicke und führt dich als Höhenweg panoramaweit über der Oder entlang.
Hinter Stützkow senkt er sich, und du gleitest hinaus in die grüne Tiefe der Niederung.

Am Ende noch ein Hügel: oben der Stolper Turm, Abschied und Aussicht in einem.

- Im Mittelteil gibt es keinen Schatten mehr. Sonnenschutz nicht vergessen.

*  Theodor Fontange: Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Band II: Das Oderland, Kapitel Das Oderbruch
Abschnitt „Das Oderbruch und seine Umgebungen“ 

Von Streganz nach Kummersdorf
- Naturpark Dahme-Heideseen

16,5 km    Wanderzeit: 4:10 h

Start: Bahnhof Streganz, Dorf    Rückfahrt: Bahnhof Kummersdorf

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Am Dorfplatz von Streganz steigst du aus – und alles wirkt wie angehalten.
Ein malerischer Weg führt dich am kleinen Linowsee vorbei, verliert sich in einsamen Waldwegen und findet schließlich den Schweriner See, der sich vor dir auftut, wie ein Spiegel.
Ein "Seeweg" bringt dich durch Wiesen und Weiden, Kraniche sind hier häufig, zur Kirche von Selchow und weiter hinüber zum Großen Wochowsee. Über weiches Gras gelangst du zum Aussichtsturm, der bestiegen sein will – denn sein Blick bleibt im Gedächtnis.

Ein idyllischer Naturlehrpfad bis zur Fischerei Köllnitz setzt neue Akzente. Von dort geht es nach Philadelphia und über einen alten Treidelweg am Storkower Kanal recht kurzweilig bis nach Kummersdorf.

+ Badestelle nach 3,5 km.
+ Schöne Kirche in Selchow nach 5,4 km (auch für eine Rast)
+ Beobachtungsturm nach 7,7 km
+ Einkehrmöglichkeit nach 9,4 km im Restaurant Köllnitz Naturgut
oder gleich danach links der Straße im  Aalhof Gödicke
+ Viele schöne Rastplätze auf der ganzen Strecke.

- 600 m verlaufen weglos über Graswiesen.
- Zwischen km 9,8 und 10,8 verläuft der Weg auf einem Radweg neben der Straße

Von Wiesenburg nach Bad Belzig (Kunstwanderweg)

16,6 km    Wanderzeit: 4:20 h

Start: Bahnhof Wiesenburg    Rückfahrt: Bahnhof Bad Belzig

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Im Waldpark schweigt der alte Mischwald: Eichen und Buchen, seltene Gehölze dazwischen. Ein verschlungener Rhododendronpfad lockt dich zum Schloss Wiesenburg. Die Legende flüstert von einer Prinzessin, die einem anderen versprochen war.*
Entlang des Kunstwanderwegs setzen Skulpturen Wegmarken fürs Auge und laden zum Verweilen ein.
Der Hohe Fläming entfaltet sein Panorama: Weite Felder und sanfte Wiesen öffnen den Horizont. Obstbaumalleen führen dich über wellige Höhenzüge, und stille Hohlwege leiten dich hinein in kühle, schattige Wälder.

+ Von Mai bis Mitte Juni ist der Rhododendronweg wegen seiner Blüten ein besonderes Erlebnis.

​​

* Der Park wurde von dem preußischen Husaren Curt von Watzdorf geschaffen. Er brachte von seinen Reisen eine Vielzahl an seltenen Gehölzen mit. Das Schloss ließ er ab 1863 im Stile der Neorenaissance umbauen. Er liebte eine württembergische Prinzessin; sie liebte ihn – doch sie war versprochen und wurde standesgemäß vermählt.
 

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