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Drei-Sterne-Wanderungen

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17-18 km

Von Kyritz nach Neustadt - An der Dosse

17 km    Wanderzeit: 4:18 h

Start: Bahnhof Kyritz 

Rückfahrt: Bahnhof Neustadt (Dosse)

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„… alles lag wüst und befand sich in einem Urzustande. Werftweiden, Elsen und anderes Gebüsch bedeckten den größten Teil der Niederung, und nur hier und da lagen Stellen über dem Wasser, die nun als Wiesen und Weide dienten.“ *

Durch die Gassen von Kyritz, wo Fachwerk und Schwelle von alter Zeit erzählen, hebt dein Gang an.
Die Seestraße zieht dich hinaus zum stillen Klempowsee; sein Uferweg streckt sich weit nach Süden und erst ganz unten, bei den Bootshäusern schließt sich die Seeromantik.
Über die Dosse geht es nach Wusterhausen, auch hier grüßt altes Fachwerk.

Hinter der schlichten Stephanuskapelle aber wird es feierlich still: dein Weg begleitet die Dosse – nur Wasser, Wiesen, Himmel und du.

+ Schöne Rastplätze nach 5,23 / 5,91 / 7,69 km.
+ Einkehrmöglichkeit nach 9,33 km im Bootshaus und nach 9,86 im Trattoria Casa Nostra.
+ Bäckerei und weitere Restaurants auf dem Marktplatz in Wusterhausen nach 11,4 km.


- Letzte 1,5 km an der befahrenen Bahnhofstraße


* Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Die Grafschaft Ruppin. Berlin 1862, S. 233 f.

(Kapitel „An Rhin und Dosse“)

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Von Marquardt nach Potsdam (Sanssouci)

17,1 km    Wanderzeit: 4:22 h

Start: Bahnhof Potsdam, Marquardt   
Rückfahrt: Bahnhof Potsdam, Sanssouci

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Am Schloss Marquardt flüstert ein Park, der mehr weiß, als er verrät.
Vor langer Zeit suchte man, im Schatten der Aufklärung, das Übersinnliche. Aber selbst die „Blaue Grotte“, in der man Geister beschwor, ist längst vergangen. *

Nach einem Streifzug durch den Park flanierst du am Sacrow-Paretz-Kanal entlang, um auf der anderen Seite am Schlänitzsee den Blick ins Weite zu finden. Wublitz und Großer Zernsee folgen, immer an der rechten Seite.
Auf dem Weg liegt auch Grube, ein Dorf wie gemalt, mit Kirche und eigenem See, als wäre es irgendwie zufällig stehengeblieben.

Nach den Golmer Luchwiesen steigst du auf den Reiherberg und blickst auf die Wanderung zurück.
Eine königliche Lindenallee trägt dich weiter zum Triumphbogen des Neuen Palais – und die Gegenwart empfängt dich spätestens am Bahnhof wieder.

​Die Aussicht vom Reiherberg bei Golm

+ Abwechslungsreiche Landschaft mit viel Weitblick.
+ Badestellen nach 1,4 km, nach 4 km und nach 10,1 km.
+ Rastplätze nach 9,2 km (Bank nach der Wublitzbrücke), nach 10,4 km am Stichkanal und nach 12,3 km auf dem Reiherberg.
+ Einkehr am Ende im Biergarten am Bahnhof möglich.

- Etwa die 2/3 der Wanderung verläuft auf einem Radweg.

​​* 

1795 erwarb General Hans Rudolf von Bischoffwerder das Gut Marquardt.
– Unter ihm wurde der Park in einem englischen Landschaftsstil angelegt, und er ließ die berühmte „Blaue Grotte“ errichten — ein Ort für spirituelle Sitzungen, als Gegenbewegung zur Aufklärung. Kontakte mit historischen Prominenten wie dem römischen Kaiser Marc Aurel oder dem Philosophen Leibniz soll es in ihr gegeben haben. Fontane entdeckte die Doppelwandigkeit der Grotte, aus der Musik und Stimmen, wie aus dem Jenseits, zu kommen schienen..

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Von Müncheberg nach Buckow - Märkische Schweiz

17,7 km    Wanderzeit: 4:38 h

Start: Bahnhof Münchehofe    Rückfahrt: Bushaltestelle Buckow, Markt

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Durch das idyllische Dahmsdorf führt dein Weg zu einem Panoramablick über den Kleinen Klobichsee. Ein Pfad senkt sich hinab, berührt den Großen Klobichsee und steigt wieder an, bis Münchehofe erreicht ist.

Im Stobbertal wechselt die Stimmung – ein schattiger Auwald begleitet dich, bis der Tornowsee sein Spiegelbild zeigt.

Von dort schlängelt der schmale Stöbber neben dem Weg, bis sich der erste Hügel von Buckow erhebt. Durch den Schlosspark führt dein letzter Schritt, bis du mit leichter Seele am Markt von Buckow ankommst.

+ Traumhafte Badestelle am Großen Klobichsee nach 5 km.
+ Einkehrmöglichkeit nach 13,2 km in der Pritzhagener Mühle und am Ende der Tour in Buckow.
+  An der Bushaltestelle gibt es noch einen kleinen Weg zu Bänken am Buckowsee für die Wartezeit.

Von Niederfinow nach Chorin - Das Moor Plagefenn

17,8 km    Wanderzeit: 4:40 h

Start: Bahnhof: Niederfinow    Rückfahrt: Bahnhof Chorin

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Das Moorgebiet "Plagefenn"

Am Finowkanal nimmt dich der Weg auf. Rechts liegt die weite, stille Oderbruchlandschaft, links erheben sich die Schiffshebewerke – mächtige Zeugen der Industriezeit.
Wiesen, Himmel, ferne Horizonte – dein Schritt wird ruhig, als ginge der Kanal mit dir und nicht du mit ihm.

Bei Liepe steigt der Weg ins Plagefenn – ein stilles Moor, uralt und unberührt, das dich wie ein eigener Kosmos umfängt.
Ein langer Waldweg führt dich tiefer in die Vergangenheit, bis am Amtssee, jenseits des Wassers, die Klosterruine aufragt – hier nur noch ein stummer Zeuge vergangener Frömmigkeit.

Kloster Chorin wurde 1273 gegründet, verfiel nach seiner Aufhebung 1542 zur Ruine. Erst der romantische Blick des 19. Jahrhunderts entdeckte dessen Zauber und ließ die Mauern sichern, nicht vollenden.

Fontane lobte die Rettung, beklagte jedoch, dass mit der Ordnung auch die wilde Poesie verloren ging: Man komme „in Versuchung, die alten Tage der Verwüstung zurück zu wünschen, wo im hohen Chor die Ziegenställe des Pächters waren und die Schafe das Gras von den Grabsteinen der Askanier nagten“.*

+ Badestelle nach 14,7 km am Amtssee.
+ Abwechslungsreiche Tour mit viel Natur
+ Kleiner Behelfs-Pausenplatz auf Baumstämmen - markiert als kleines Dreieck nach 8,58 km in der Navigation.

Fontane, Theodor. (1873): Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Dritter Teil: Das Havelland. Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz. Kapitel „Kloster Chorin, wie es ist“.

Von Eberswalde nach Falckenberg - Am Finowkanal

18 km    Wanderzeit: 4:40 h

Start: Bahnhof Eberswalde    Rückfahrt: Bahnhof  Falkenberg (Mark)

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„An dem Finowkanal, diesem merkwürdigen und ehrwürdigen Wasserweg, liegen die ältesten Stätten der märkischen Industrie. Hier waren schon Eisenhämmer im Gange, als Friedrich der Große noch ein Kind war.“*

Gemeint ist die Eisenspalterei Finow bei Eberswalde – von ihrer Blüte siehst du heute wenig. Der alte Treidelweg am Finowkanal wird mit jedem Schritt stiller, grüner, einsamer.
Spätestens an der Ragöser Schleuse ist Natur das Maß. Vor dir öffnet sich das Eberswalder Urstromtal: breite Felder, viel Himmel – ein Ort, an dem du ganz bei dir sein wirst.

Über den Mühlenfließweg steigst du hinauf nach Hohenfinow; hier krönt ein Blick die Wanderung: das Oderbruch, ein weites Panorama aus Wasseradern, Feldern und weitem Himmel, liegt dir zu Füßen.

Verweile kurz, dann steige hinab – das Odertal nimmt dich auf, bis dein Weg am Bahnhof Falkenberg zur Ruhe kommt.

+ Sehr abwechslungsreiche Tour mit viel Weite.

Fontane, Theodor. (1863): Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Zweiter Band: Das Oderland. Barnim.
Kapitel „Der Finowkanal“. Berlin: Wilhelm Hertz. 

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