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Wintertouren

Natürlich lassen sich alle Drei-Sterne-Touren auch im Winter erwandern - einige finden sich hier wieder.
Diese Sammlung konzentriert sich auf Touren, die sich besonders für die kalte Jahreszeit eignen: kürzer angelegt, mit einfacher Anreise und - wenn möglich - einem Café oder Gasthaus zum Aufwärmen.
Ein Ideal, das nicht immer gelingt - aber eine Thermoskanne kann auch zum Wander-Highlight werden.

Von Potsdam über Schloss Babelsberg nach Wannsee

12,5 km (oder verkürzt: 7,9 km)      Wanderzeit: 3:54 h   (2:30 h)

Start: Bahnhof Potsdam, Hauptbahnhof   
Rückfahrt: Bushaltestelle Haus der Wannsee Konferenz
(verkürzt: Bushaltestelle Pfaueninsel)

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Schloss Babelsberg

"„Schloß Babelsberg und »Schlößchen Tegel«,
Nymphäen, Schwäne, blinkende Segel, –
Ob rote Ziegel, ob steinernes Grau,
Du verklärst es, Havel, in deinem Blau. " *



Zwischen Aussichtspunkten und den kleinen, über die Zeiten verstreuten Parkbauten von Babelsberg führt der Weg zum italienisch inspirierten Schloss Glienicke.
Weiter geht es  entlang der Havel bis zum Großen Wannsee.
 

+ Viele Schlösser auf dem Weg = Märchenhafte Fotomotive im Winter
+ Wirtshaus Moorlake nach 6,24 km
+ Wirtshaus zur Pfaueninsel nach 7,8 km.
+ Restaurant Bootshaus Bolle nach 11,6 km

- Am Wochenende, vor allem sonntags, ist die stadtnahe Tour sehr frequentiert. 
Eine Klassiker-Tour, die eigentlich nicht hierher gehört. ABER:
Im Winter ist's deutlich ruhiger und weil Schlösser bei Schnee und Raureif so besonders malerisch sind, ist das hier ein Tipp für die kalte Jahreszeit.

- Verläuft teilwese auf einem Radweg.

​​* 

Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg.
Dritter Band: Havelland.

Diese Wanderung lässt sich auch nach 7,8 km beenden. An der Fähre zur Pfaueninsel fährt ein Bus zum S-Bahnhof Wannsee.
AnkerPotsdamWannsee

Löcknitztal - ein Rundweg

11,8 km    Wanderzeit: 3:00 h

Start: Bahnhof Fangschleuse   Rückfahrt: Bahnhof Fangschleuse

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"Die Löcknitz ist eines jener vielen Wässerchen in unsrer Mark, die, plötzlich aus einem Luch oder See tretend, auf eine kurze Strecke hin einen Parkstreifen durch unser Sand- und Heideland ziehn. Keines unter all diesen Wässerchen aber ist vielleicht reizvoller und unbekannter zugleich als die Löcknitz, die, aus dem Roten Luche kommend, in einem der Seen zwischen »Erkner« und den Rüdersdorfer Kalkbergen verschwindet.
Immer dieselben Requisiten, gewiß; und doch, wer an dieser Stelle spätnachmittags an der Grenzlinie zwischen Wald und Wiese hinfährt, dem eröffnet sich eine Reihe der anmutigsten Landschaftsbilder. Hier dringt der Wald von beiden Seiten vor und schafft eine Schmälung, dort tritt er zurück, und der schmale Wiesenstreifen wird entweder ein Feld oder das Flüßchen selber ein Teich, auf dem im Schimmer der untergehenden Sonne die stillen Nymphäen schwimmen." *


Vom Bahnhof Fangschleuse ausgehend, erlebst du die Löcknitz in einem besinnlichen Rundweg mit vielen Facetten.
 

+ Gute Rastmöglichkeit nach 6,8 km auf einer Bank bei Klein-Wall.
+ Kurze An- und Rückfahrt.

- Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs. 
+ Es gibt aber ein Griechisches Restaurant Dionysos direkt am Bahnhof Fangschleuse.

*  Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Vierter Band: Spreeland.
Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz, 1882, Kapitel „Kienbaum“.

Acht weitere winterliche Märchenwege liegen hier, als Teil des Wander-Sorglos-Pakets, verborgen.

Auf der Wander-Infoseite kannst du entdecken, wohin du geraten bist – und was diese Touren besonders macht.

Von Marquardt nach Werder

14,1 km    Wanderzeit: 3:34 h

Start: Bahnhof Potsdam, Marquardt   
Rückfahrt: Bahnhof Werder

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"Im allgemeinen wird sich sagen lassen, daß eine mit dem Lineal gezogene Linie landschaftlich ohne Reiz sei, jede Regel aber hat ihre Ausnahme ... " *
 

Eine solche Ausnahme ist der Sacrow-Paretzer Kanal.
Nach dem verwunschenen Schlosspark von Marquardt begleitet er dich – still, gerade, und doch von einer eigentümlichen Würde.
Sein Wasser ruht, als wüsste es um die Schönheit der Ordnung.
 

Dann weitet sich die Landschaft. Eine Kette aus Seen glitzert neben dir: Schlänitzsee, Wublitz, Großer Zernsee – ein Band aus Licht, das selbst an grauen Tagen leuchtet.

Neben den Golmer Luchwiesen führt dein Weg weiter, bis zur breiten Havel, wo sich Himmel und Wasser begegnen.

Und wenn du über die Brücke nach Werder gehst, liegt sie dir noch einmal zu Füßen, die ganze stille Herrlichkeit dieser märkischen Welt.

Am Sacrow-Paretzer Kanal

+ Abwechslungsreiche Landschaft mit viel Weitblick.
+ Rastplätze nach 9,15 km (Bank nach der Wublitzbrücke), Sitzgruppe nach 10,4 km am Stichkanal.

- Etwa die 2/3 der Wanderung verläuft auf einem Radweg.
- Keine Enkehrmöglichkeit unterwegs.

​​* 

Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg.
Vierter Band: Spreeland.
Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz, 1882, Kapitel „In den Spreewald“.

Diese Wanderung gibt es auch in einer längeren Variante als Drei-Sterne-Tour: Von Marquardt nach Potsdam Sanssouci.

Von Erkner nach Schmöckwitz - Zum Oder-Spree-Kanal

14,3 km    Wanderzeit: 3:38 h

Start: Bahnhof Erkner    Rückfahrt: Tramhaltestelle: Alt-Schmöckwitz

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Wie ein Tor in die Stille führt dich ein schmaler Weg aus Erkner hinaus.
Der Brettersche Graben, im Sommer ein flüsternder Bach, ruht jetzt unter Eis und Schilf, nur der Wind spielt noch mit den Halmen.

Die Spree empfängt dich still, ihr Lauf matt wie Zinn.
Zwischen Neu-Zittau und den weiten Winterwiesen scheint die Welt vergessen, das Licht gedämpft, der Himmel fern.
 

Am Oder-Spree-Kanal schließlich verschmelzen Wasser, Eis und Himmel zu einem silbrigen Atemzug.

Der Weg zum Seddinsee zieht sich noch ein Stück durchs Schweigen.
In Schmöckwitz erwacht die Straßenbahn – als käme sie aus einem langen Traum.

​+ Einkehrmöglichkeit nach 13,6 km im Schiffrestaurant Strandlust.

- Zwischen km 3,8 – km 5,5  Radweg neben einer befahrenen Straße.
- Das letzte Drittel ist am Sonntag recht frequentiert. (Sonntagsspaziergänger)

Diese Wanderung gibt es auch als Drei-Sterne-Tour für den Sommer: Von Erkner nach Schmöckwitz.

Von Streganz nach Storkow - Naturpark Dahme-Heideseen

14,4 km    Wanderzeit: 3:39 h

Start: Bahnhof Streganz, Dorf    Rückfahrt: Bahnhof Storkow (Mark)

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In Streganz steigst du aus, der Bus fährt zögernd ohne dich zurück.
Willkommen in der Stille.

Vorbei am kleinen Linowsee, wo ein paar Enten Kreise ziehen, führt der Weg in den Wald - tropfende Farne, weiches Moos und ein paar Pilze blicken staunend, als sei der Mensch hier selten Gast.

Der Schweriner See öffnet sich weit und sanft, als wolle er zeigen, dass auch die kühle Jahreszeit leuchten kann.
Hinter Selchow, mit seiner kleinen Kirche, führen dich feuchte Wiesen zum Aussichtsturm. Sein Blick reicht weit über den See.
Ein schmaler Lehrpfad bringt dich zur Fischerei Köllnitz, ein guter Ort für eine lange Rast.

Weiter geht es über Philadelphia zu einem alten Salzweg. Auf ihm betören die Luchwiesen in ihrer schlichten Anmut. Ein kleiner Graben begleitet dich, wie ein alter Freund.
Es erscheint Storkow – ein Schild, ein bisschen Wind, ein kleiner Bahnhof.
Der Zug wartet schon.

 

+ Nach 3,5 km: Schöne Sitzbank für eine Pause (im Sommer Badestelle)
+ Schöne Kirche in Selchow nach 5,4 km (auch für eine Rast)
+ Beobachtungsturm nach 7,7 km
+ Einkehrmöglichkeit nach 9,4 km im Restaurant Köllnitz Naturgut
oder gleich danach links der Straße im Aalhof Gödicke.
+ Viele schöne Rastplätze auf der ganzen Strecke.

- 600 m verlaufen weglos über Graswiesen und können sehr feucht sein.
- Zwischen km 9,8 und 10,8 verläuft der Weg auf einem Radweg neben der Straße

Diese Wanderung gibt es auch als längere Drei-Sterne-Tour mit 16,5 km für den Sommer: Von Lobetal nach Wandlitzsee
Sie ist bis Philadelphia identisch, verläuft ab dann auf enem alten Treidelweg am Storkower Kanal nach Kummersdorf.

Von Lobetal nach Wandlitzsee

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​Am Liepnitzsee

14,6 km    Wanderzeit: 3:47 h

Start: Bushaltestelle: Lobetal, Kirche    Rückfahrt: Bahnhof Wandlitzsee

Frost liegt über dem Tal des Mechsees, der still unter Eis und Nebel ruht.
Ein Weg durchs Upstallfließ führt zwischen kahlen Weiden und gefrorenen Gräben, wo nur der Wind noch über die Felder streicht.

Im Wald knistert das Eis an den Zweigen, der Hellsee glimmt matt zwischen den Stämmen.
Am Liepnitzsee öffnet sich die Stille ganz – das Wasser wie Glas, die Ufer wie vergessen.
Vier kleine Seen folgen noch, jeder ein eigener Spiegel der Ruhe, bis sich das Licht im letzten Wasser verliert.

+ Nach 7 km Einkehrmöglichkeit im Seeschloß bei Lanke.
+ In Wandlitzsee befindet sich vor dem Bahnhof das Café/Bäckerei Franke

+ Es gibt einen Bahnhof Wandlitzsee und den Bahnhof Wandlitz - nicht verwechseln!

Diese Wanderung gibt es auch als Drei-Sterne-Tour für den Sommer: Von Lobetal nach Wandlitzsee

Von Basdorf zum Mühlenbecker See

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​Schloss Dammsmühle

14,6 km    Wanderzeit: 3:46 h

Start: Bahnhof: Basdorf    Rückfahrt: Bahnhof Basdorf

Auf der Suche nach den Ursprüngen des Tegeler Fließes betrittst du einen stillen, fast verzauberten Wald.
Der Forstweg folgt den jungen Bach, Buchen warten geduldig auf den Frühling, und eine Lichtung öffnet sich nur kurz.
 

Dann der Mühlenbecker See: weit, ruhig, mit jenem Glanz, der mehr erzählt, als Worte fassen.
Ein Stück Morast, ein alter Forstweg – und das Café am Bahnhof empfängt dich mit viel Wärme.
 

Weiter führt dich der Weg zum Schloss Dammsmühle und seinem Mühlenteich, der das Bauwerk zärtlich spiegelt, als wollte er dessen Geschichte bewahren.
Noch ein Stück am Tegeler Fließ entlang – jetzt schon ein alter Bekannter – bis sich der Kreis schließt und Basdorf erreicht ist.

+ Nach 7,8 km: Café im alten Bahnhof (Schönwalde).
(Die Tour lässt sich am nahegeldenen neuen Bahnhof Schönwalde auch beenden.)

Von Buch nach Schönwalde

15,3 km    Wanderzeit: 3:53 h

Start: Bahnhof: Buch    Rückfahrt: Bahnhof Schönwalde

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Vom Schlosspark Buch führt dich der Weg hinaus ins offene Land.
Die Panke begleitet dich  zwischen Erlen und Weiden, dann folgen lichte Birkenwälder.
 

Am Kornspeicher von Hobrechtsfelde liegt eine Ruhe, als wäre der Alltag abgereist. Auf den Weiden grasen Wasserbüffel und verleihen der Mark ein wenig Exotik.

Kurz darauf öffnet sich die Schönower Heide. Von einem Aussichtshügel schweift der Blick über sandige Flächen und Wacholderinseln, bevor der Weg wieder ins Grün taucht, bis der Gorinsee vor dir liegt.

Ein moosiger Pfad durch den Wald bringt dich schließlich nach Schönwalde – ein stiller Ausklang.

​Am Gorinsee

+ Nach 11,4 km: Gasthaus Am Gorinsee (Wildgerichte, auch im Winter schöne Sitzplätze mit Blick).

Von Lubolz nach Lübben

16,0 km    Wanderzeit: 4:04 h

Start: Bahnhof: Lubolz    Rückfahrt: Bahnhof Lübben

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Bevor du Lubolz ganz durchschritten hast, lenkt dich der Weg nach rechts und führt hinaus ins offene Land - über Felder, Feuchtwiesen und das schmale Band des Kabelgrabens.

Das Fließ begleitet dich, windet sich in vielen Armen durch die Ebene und führt dich mit stetigem Wechsel von Licht und Wasser bis zur Schleuse Hartmannsdorf.

Dann folgen Teiche, Reiher, Schilf – und schließlich tritt die Spree ins Bild, ruhig und von sanfter Würde.

Mit ihr, dem Nordumfluter und der kleinen Berste gehst du weiter, durch eine Landschaft, die sich selbst aus Wasser gezeichnet hat.
So erreichst du Lübben, die Stadt der Flüsse – still, weit und von Licht durchzogen.

Kleiner Tümpel bei der Schleuse Hartmansdorf

+ Einkehrmöglichkeit nach 13,4 km: Gasthaus Lehnigsksberg.

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