/* Alle Fehlermeldungen im Mitglieder-Anmeldeformular schwarz einfärben */ span[data-hook="validationMessage"] { color: black !important; }
top of page

Hitzetage-Touren

Diese Sammlung konzentriert sich auf Touren, die in schattigen Wegen oder Tälern verlaufen.
Sie sind kürzer und haben - natürlich - einen Badesee, der zum Verweilen einlädt.

Von Löwenberg (Mark) nach Bergsdorf 
verkürzte Version

12,2 km    Wanderzeit: 3:09 h

Start: Bahnhof Löwenberg    Rückfahrt: Bahnhof Bergsdorf

KleinerLankesee_edited.jpg


Du tauchst ein in eine kühle Senke und der Mischwald nimmt dich in sein Reich. Bald schimmert der Kleine Lankesee – smaragdgrün, als hätte der Wald sich selbst einen Edelstein geschenkt.
Am Großen Lankesee, das Seehaus von Schloss Liebenberg grüßt durch die Bäume, lohnt sich ein Abstecher nach oben: Skulpturen stimmen still und ziemlich grübelnd.
Erst wenn du das tiefe Grün zum zweiten mal verlässt und über weite Wiesenlandschaft streifst, liegt Bergsdorf vor dir, ein paar lange Straßenzüge noch, am Bahndamm klingt er schon, der leise Schlussakkord.

+ Traumhafte Badestellen rund um den Kleinen Lankesee nach 3,5 km.
+ Weitere Badestellen am Großen Lankesee nach ca. 5,5 km.
+ Viele Wanderwege kreuzen sich und so gibt es zahlreiche Abkürzungs-möglichkeiten. Auch der Rückweg nach Löwenberg ist zu erwägen, um ein langes Sonnenstück bei Bergsdorf zu vermeiden.
+ Bäckerei in Bergsdorf

- Der Weg von Bergsdorf bis zum Bahnhof zieht sich etwas hin. Dies mit einplanen.

Über 33 Drei-Sterne-Wanderungen für jedes Wetter warten im Wander-Sorglos-Paket (15 €) auf dich – kompakt, übersichtlich und perfekt vorbereitet.

Von Atlandsberg nach Strausberg (Langfassung)

17 km (ohne Fähre)  Wanderzeit: 4:10 h

Start: Bushaltestelle Atlandsberg, Buchholzer Allee   
Rückfahrt: Bahnhof Strausberg Stadt

IMG_1414_red01.jpg


Ein Drei-Badeseen-Weg.
Eine alte, beinahe verwilderte Allee führt dich in den stillen Wald. Das Teufelsfließ murmelt verborgen zwischen Farn und Schatten, Lichtungen öffnen sich.
Am Bötzsee ruht das Wasser – drüben lärmt der Sommer, hier aber bleibt es beschaulich und kühl.

Weiter nordwärts liegt der Fängersee, sanft, zurückhaltend, sein Spiegel kaum bewegt. Im Schatten seiner Ufer gehst du lange.
Später wechselst du zum Straussee. Eine kleine Fähre trägt dich gelassen nach Strausberg.

+ Traumhafte Badestellen nach 7,6 km am Bötzsee (Schattenseite).
+ Weitere Badestelle mit Sandstrand am Fängersee nach ca. 12,5 km.

+ Letzte Badestellen am Straussee nach 15,7 km (kurz vor der Fähre).
+ Die Fähre fährt im Sommer im 30 Minuten-Takt.
 

- Der Bötzsee ist an Sommertagen ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste. Dadurch können auch die hier verwiesenen abgelgenen Stellen etwas belebter werden. Dennoch, wer ein Niesche für sich gefunden hat, bleibt relativ idyllisch.
- Erste 500 m neben einer Straße.

Von Atlandsberg nach Strausberg (Kurzfassung)

14,2 km (ohne Fähre)  Wanderzeit: 3:35 h

Start: Bushaltestelle Atlandsberg, Buchholzer Allee   
Rückfahrt: Bahnhof Strausberg Stadt

IMG_1319_red02.jpg


Die vergessene Allee bleibt ein Klassiker an Schönheit. Wie ein geheimer Zugang führt sie dich in den Schatten des Waldes, wo in seiner kühlen Tiefe der Bötzsee deine Ankunft erwartet.

Später wechselst du direkt zum Straussee. Die kleine Fähre bringt dich nach Strausberg und frägt nicht, ob du den Fängersee gesehen hast.

+ Traumhafte Badestellen nach 7,6 km am Bötzsee (Schattenseite).
+ Weitere Badestellen am Straussee nach 12,9 km (kurz vor der Fähre).
+ Die Fähre fährt im Sommer im 30 Minuten-Takt.
 

- Erste 500 m neben einer Straße.

Von Spechthausen nach Melchow durchs Nonnenfließ 

16,0 km    Wanderzeit: 4:07 h

Start: Bushaltestelle Spechthausen, Dorf    Rückfahrt: Bahnhof Melchow

Anfahrt mit dem Bus nach Spechthausen ist am Wochenende und an Feiertagen nicht möglich!

- Alternativ gibt es am Wochenende diesen nördlicher gelegenen Startpunkt:

Von Eberswalde / Zoo nach Melchow durchs Nonnenfließ 

18,4 km    Wanderzeit: 4:43 h

Start: Bushaltestelle Eberswalde, Zoo    Rückfahrt: Bahnhof Melchow

IMG_1469_r3.jpg
Tief eingeschnitten in die Barnimer Ebene zieht sich das schattige Nonnenfließ dahin – ein Bach von stiller Kraft.
Zwischen Moos und Wurzelwerk huscht die Wasseramsel, und die Gebirgsstelze sucht ihr kühles Revier. Alte Buchen und knorrige Traubeneichen säumen die Hänge.
Einst klapperten Mühlen am rauschenden Lauf – ihr Echo scheint noch in der Luft zu liegen - bis hin zu den Ruinen der Mittelmühle bei Tuchen.
Dort wartet, klein aber fein, der Lammsee auf dich.

Von hier aus geht es über einen Forstweg zum Bahnhof Melchow.

Von Prötzel nach Strausberg Nord 

18,0 km    Wanderzeit: 4:42 h

Start: Bahnhof Prötzel, Kreuzung    Rückfahrt: Bahnhof Strausberg Nord

IMG_1464_red02.jpg

„Der Blumenthal hat seine Romantik. Etwas von dem Zauber Vinetas ist um ihn her, und die Sage von untergegangenen Städten, verschwunden in Wasser oder Wald, begleitet den Reisenden auf Schritt und Tritt.“ *


Ein verwachsener englischer Landschaftsgarten aus dem Jahr 1770 bildet den Auftakt dieser stillen Wanderung.
Schloss Prötzel, im frühen 18. Jahrhundert erbaut, ruht heute wie ein Relikt vergangener Zeit. Sein Spiegelbild zittert im schilfumstandenen See, als wollte es selbst in die Legende eintreten, von der Fontane spricht.
 

Aber nein, ein Waldweg führt dich in den Blumenthaler Wald bis sich seine Buchen öffnen. Ein kleiner Ort gleichen Namens liegt vor dir – ein Nachhall jener sagenhaften Stadt, die hier, in Wasser und Wald versunken, einst gelebt haben mag.
 

Ein schmaler See nach dem anderen schlängelt sich in unscheinbarer Schönheit durchs Tal. Am Ende, der Ihlandsee, tief im Grün verborgen. Er ist an heißen Tagen ein Ort der Kühle und des Rückzugs, fern jeder Betriebsamkeit.

Von hier führt der Weg wieder über stille Waldpfade nach Strausberg-Nord – eine Rückkehr in die Gegenwart, doch der Zauber des Blumenthal begleitet dich noch ein Stück.

+ Badestelle nach 7,0 km im Blumenthalsee
+ Mehrere Badestellen am Ihlandsee ab 14,2 km
+ Relativ einsame Tour - keine Einkehrmöglichkeiten

* Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg.
Band 2. Das Oderland – Auf dem Hohen-Barnim - Der Blumenthal.
1963 besuchte Fontane den Ort und war überzeugt, dass hier eine Stadt gestanden habe.

Von Grunow nach Müllrose - Im Schlaubetal

18,5 km    Wanderzeit: 4:46 h

Start: Bahnhof Grunow    Rückfahrt: Bahnhof Müllrose

IMG_1249_red02.jpg


Querfeldein führt dich der Pfad, fern von Dörfern und Geräusch. Ein einsamer Feldweg hebt sich aus der Fläche, von Wind und Himmel umspielt. Ein stiller, letzter Blick über Felder und Wiesen - dann schließt sich der Wald.

Dunkel und ernst empfängt er dich, und mit jedem Schritt sinkst du tiefer hinab in jene grüne Welt, die man das Schlaubetal nennt.
Drei Seen liegen in dieser Senke, aneinandergereiht wie Perlen im Licht. Die Schlaube, gläsern und verschwiegen, begleitet deinen Weg — bald rauschend, bald still, bald ganz verschwunden unter Farn und Erle.

Wo der Pfad ansteigt, verlässt du kurz das Wasser, trittst in Höhen, von denen das Tal wie ein Traum zu Füßen liegt.
Und dann, am Mühlenwehr von Ragow, kehrt sie wieder: deine leise Gefährtin.

Noch ein Stück des Weges, und der Große Müllroser See breitet sich vor dir aus Wer will, mag hier verweilen, und eintreten in das kühle, klare Element, das den Tag vollendet.

Einkehrmöglichkeiten:
+ nach 9,4 km Restaurant Kupferhammer
+ nach 12,2 km in der Ragower Mühle (Empfehlung)

+ Badestelle nach 16,4 km am Müllroser See
+ Auch im Herbst eine schöne Tour, aufgrund der vielen Laubbäume
+ Ausgewiesene Wandergegend mit ungewöhnlich hoher Rastplatzdichte

bottom of page