
Ein Routennetz der stillen Wege
Stilles übernachten in der natur
Herausforderungen
Dem Risiko, bei einer Übernachtung im Freien von Mensch oder Tier entdeckt zu werden und Ärger zu bekommen, steht etwas gegenüber, das kaum zu ersetzen ist: ein Eintauchen in die Natur, so intensiv, wie es sonst kaum möglich ist.
Wohldosierte Zumutung
Gerade am Anfang ist es wichtig, sich nicht zu überfordern. Die wichtigste Ressource beim Übernachten in freier Landschaft ist Erfahrung – und als Anfänger hat man davon naturgemäß noch wenig. Deshalb gilt: Steigere dich langsam.
Ein guter Einstieg kann sein, zunächst auf kleinen Campingplätzen zu übernachten und erst später – Schritt für Schritt – einzelne Nächte in freier Natur einzubauen. Nicht zu viel auf einmal. Gib deinen Erlebnissen Zeit, nachzuwirken.
Ich selbst mag den Wechsel zwischen Campingplatz und freier Natur sehr. Beides hat Vor- und Nachteile (siehe unten). Aber allein schon zu wissen, wo sich der nächste Campingplatz befindet, ist oft eine Entlastung: Denn, ich weiß - wenn ich keinen Platz in freier Natur finde, gibt es immer eine Alternative. Dieses Wissen beruhigt!
Auch darum ist der Yelloway Out Radnetzplan entstanden. Zwischen Berlin und Ostsee gibt er mir ein Gefühl von Sicherheit – für alle Fälle.